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Öffentliches Forum / Hörprobleme während der Vorlesungen
« Letzter Beitrag von Andrea am 08. Januar 2019, 22:35:43 »
Hallo,
ich habe eine Frage an hörgeschädigte Studenten: Mein Sohn ist hochgradig schwerhörig und studiert im ersten Semester Mechatronik. Er ist mit Hörgerät versorgt und nutzt eine FM-Anlage. Trotzdem hat er z.T. große Probleme, den Vorlesungen folgen zu können. Es ist sehr schwierig für ihn, sich auf das Hören, auf das geistige Verstehen des Inhalts der Vorlesung und das gleichzeitige Mitschreiben zu konzentrieren. Nach etwa einem Drittel der Vorlesungszeit merkt er, dass die Konzentration nachlässt und es für ihn immer schwieriger wird. Hinzu kommt, dass er schnell den Anschluss verpasst, wenn er Teile der Vorlesung nicht versteht und er so den Zusammenhang verliert. Mich würde interessieren, ob andere hörgeschädigte Studenten diese Problematik auch kennen und wie sie damit umgehen. Hat sich beispielsweise auch eine Mitschreibkraft bewährt? Dies hatte ich ihm schon vorgeschlagen, jedoch ist er der Meinung, dass es schwierig sei, die Vorlesung nur anhand eines Aufschriebs einer anderen Person die Vorlesung nacharbeiten zu können. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich zu diesem Thema Erfahrungen oder auch Tipps erhalten könnte. Herzlichen Dank im Voraus.
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Öffentliches Forum / Re: Nutzung von Kommunikationshilfen im Studium
« Letzter Beitrag von K. Müller Schmied am 02. März 2018, 13:52:59 »
Sehr geehrte Frau Lüthje,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir werden Ihre Umfrage auch in unseren BHSA-Newsletter setzen.
Für Ihre Ausbildung wünschen wir Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen
Karin Müller Schmied
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Öffentliches Forum / Nutzung von Kommunikationshilfen im Studium
« Letzter Beitrag von Melanie Lüthje am 28. Februar 2018, 10:48:53 »
Liebe Community,

mein Name ist Melanie Lüthje und ich befinde mich zurzeit in der Ausbildung zur DSB-zertifizierten Schriftdolmetscherin.

Im Rahmen dieser Ausbildung werde ich eine Hausarbeit zum Thema "Schriftdolmetschen in der akademischen Bildung" anfertigen. Dafür möchte ich unter anderem untersuchen, inwieweit hörbehinderte Studierende die Leistungen von Schriftdolmetschern kennen und in Anspruch nehmen bzw. warum sie darauf verzichten und welche Erfahrungen sie mit dem Schriftdolmetschen gemacht haben. Um das herauszufinden, habe ich eine kurze Umfrage erstellt, die unter dem folgenden Link aufgerufen werden kann:

https://www.umfrageonline.com/s/96f541c

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich drei Minuten Zeit nehmen würden, um an der Umfrage teilzunehmen. Natürlich dürfen Sie den Link auch gerne weiterleiten.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Melanie Lüthje
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Öffentliches Forum / Masterarbeit zur Übertitelung für Hörgeschädigte per Smartglasses
« Letzter Beitrag von Linda am 25. Oktober 2017, 14:09:19 »
Liebe Nutzer/innen des Forums,

mein Name ist Linda Stegmann, ich studiere im Masterstudiengang M.A. Translatologie und schreibe momentan meine Masterarbeit zur Übertitelung für Hörgeschädigte per Smartglasses. Im Rahmen der Masterarbeit führe ich eine Studie mit hörgeschädigten Theaterbesucher/innen durch und suche dafür noch Freiwillige.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, freue ich mich sehr, wenn Sie sich mit mir in Kontakt setzen. Bitte leiten Sie meine Anfrage auch an mögliche Interessierte weiter und/oder hängen Sie den Aushang an geeigneten Orten aus.

Vielen Dank im Voraus!

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Lust auf einen Theaterbesuch?

Ja, aber wie?

Wenn Sie eine Hörschädigung haben, stellen Sie sich vielleicht genau diese Frage. Denn Theaterstücke werden häufig für Hörende inszeniert und viele wichtige Informationen werden akustisch vermittelt.

Bislang gab es in Deutschland nur sporadisch Aufführungen mit Übertitelung für Gehörlose und Schwerhörige. Wie bei der Untertitelung von Filmen und Fernsehsendungen werden dabei die akustisch wahrnehmbaren Informationen in geschriebene Sprache übersetzt.

Die neue Technologie der Smartglasses könnte Ihnen in Zukunft ermöglichen, während einer Aufführung gleichzeitig Bühnengeschehen und Übertitelung zu verfolgen, da sich die Übertitel hierbei – anders als bei der klassischen, im Bühnenbereich fixierten Übertitelung – stets in Ihrem Blickfeld befinden.

Mein Name ist Linda Stegmann, ich studiere an der Universität Leipzig im Masterstudiengang Translatologie und schreibe gerade meine Masterarbeit zu Übertitelung für Hörgeschädigte per Smartglasses.

Im Rahmen dieser Masterarbeit möchte ich eine Studie mit hörgeschädigten Theaterbesucher/innen durchführen.

Die Studie umfasst für die Teilnehmer/innen den kostenlosen Besuch einer Inszenierung des Schauspiels Leipzig mit Übertitelung per Smartglasses sowie eine qualitative Zuschauerbefragung zu diesem Theaterbesuch.

Wenn Sie daran interessiert sind, zu den deutschlandweit ersten Tester/innen dieser Technologie im Theater zu gehören, mindestens 16 Jahre alt sind und in Leipzig oder Umgebung wohnen, dann freue ich mich sehr, wenn Sie mich mit Ihrer Teilnahme unterstützen.

Wenn Sie teilnehmen möchten oder weitere Informationen benötigen, schreiben Sie mir bitte einfach eine E-Mail:

linda.stegmann@web.de.

Ich melde mich dann umgehend bei Ihnen. Vielen Dank!
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Liebe Freunde der BHSA,

mit diesem Newsletter erhalten Sie viele interessante Informationen rund um Inklusion, Termine und interessante Neuigkeiten zu Studium und Beruf. Außerdem laden wir euch herzlich zum BHSA-Kombiseminar ein.
Die Weitergabe der Informationen ist erwünscht.

BHSA-Kombiseminar vom 18.-20. September 2015 in Mainz
BHSA-Einführungsseminar und Seminar für den Berufseinstieg nach dem Studium

Bald Studienbeginn? Oder überlegst Du noch?
Unser Einführungsseminar für Studieninteressierte und Studienanfänger/innen mit Hörbehinderung unterstützt Dich in deiner Entscheidung zum Studium und klärt alle Deine Fragen zum Studium!

Studium fertig? Bewerben, aber wie?
Unser Berufseinstieg für Schwerhörige und Gehörlose im höheren Semestern und frischgebackene Absolventen klärt alle Deine Fragen zum Einstieg in das Berufsleben.

Anmeldeschluss ist der 11.07.2015, auch für Tageskarten.

Weitere Informationen und Anmeldung auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/bhsa-kombiseminar-2015/


Aus der Arbeit der BHSA


Bündnis barrierefreies Studium: Empfehlungen zu inklusiver Bildung in Hochschulen und Professionalisierung der Lehrenden

Die gleichberechtigte Teilhabe von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten an der Hochschulbildung wird vielfach dadurch erschwert, dass Lehrenden das Wissen um die unterschiedlichen Bedarfe behinderter oder chronisch kranker Studierender und um die barrierefreie Gestaltung von Lehr- und Lernmethoden fehlt. Das Bündnis barrierefreies Studium hat daher Empfehlungen für eine barrierefreie Hochschullehre erarbeitet. Die Empfehlungen richten sich an Hochschulen, Bund und Länder, hochschuldidaktische Forschung sowie an Stiftungen und Verbände.

Download der Empfehlung: Inklusive Bildung in Hochschulen und Professionalisierung der Lehrenden
https://www.studentenwerke.de/de/content/inklusive-bildung-hochschulen-und


Weitere Informationen zu Inklusion

BRK-Allianz: Ziel ist erreicht

Die aus knapp 80 Verbänden gegründete Allianz zur Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland hat sich in Berlin zu ihrem Abschlussplenum getroffen. "Die Mühen der letzten vier Jahre haben sich gelohnt, das Ziel ist erreicht", betonte Allianzsprecherin Dr. Sigrid Arnade. "Nun sind neue Bündnisse und Netzwerke für die Weiterarbeit erforderlich", erklärte Allianzsprecher Dr. Detlef Eckert, "etwa zur Umsetzung von Barrierefreiheit im privaten Bereich. Außerdem freuen wir uns ganz besonders, dass zum Beispiel der Bundeselternrat die Initiative ergriffen hat und zusammen mit anderen interessierten Verbänden bei der Frage der inklusiven Bildung mehr Druck machen will!"

http://feedproxy.google.com/~r/Kobinet-nachrichten/~3/C7gBLrnfk0Q/31842

Gründung Aktionsbündnis für Teilhabeforschung am 12.6. - mit Videoübertragung

Das Ergebnis der Gründung des Aktionsbündnisses steht noch aus. Die Vorträge können per Video noch  voraussichtlich bis zum 3. Juli 2015 angeschaut werden. Eine Untertitelung für Hörgeschädigte ist noch nicht vorhanden, derzeit wird die Finanzierung der UT geklärt.

http://livestream.com/accounts/2464817/events/4113133

Rechtsanspruch auf Hausgebärdensprachkurs für Eltern gehörloser Kinder

2013 wurde vom Landessozialgericht Baden-Württemberg zum Entsetzen vieler Eltern von gehörlosen Kinder entschieden, dass Eltern kein Recht auf Gebärdensprachkurse durch die Eingliederungshilfe haben.

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) hat jetzt ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem der Anspruch der Eltern bejaht wird. Nach Einschätzung des Instituts besteht ein Anspruch gegenüber dem Jugendamt auf Übernahme der Kosten für den Gebärdensprachkurs der Eltern als Hilfe zur Erziehung nach § 27 Abs. 2 SGB VIII.

Weitere Informationen finden Sie bei Karin Kestner:
http://www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2015/Rechtsanspruch_auf_Hausgebaerdensprachkurs.htm


Politik

UN BRK-Staatenprüfung in Genf: Empfehlungen der Kommission

Die veröffentlichten abschließenden Bemerkungen des Ausschusses zentrieren sich im Wesentlichen auf allgemeine Belange von Menschen mit Behinderung.

Bezogen auf Menschen mit Hörbehinderung wird im ersten Teil des Textes (Seite 1, positive Aspekte) die Anerkennung der DGS gelobt. Leider wird hier verkannt, dass die Anerkennung nicht erst jetzt, sondern bereits 2001 mit der Schaffung des SGB IX erfolgte. Hilfreicher wäre es gewesen, hätte der Fachausschuss eine konsequente Umsetzung der Anerkennung in Deutschland gefordert.

Weitere Hinweise der DG zur Berücksichtigung der Belange hörgeschädigter Menschen durch den Fachausschuss:
http://www.deutsche-gesellschaft.de/ueber-uns/aktuelles/un-brk-staatenpruefung-in-genf-empfehlungen-der-kommission-hinweise-der-dg-zur-beruecksichtigung-der-belange


Schule

Interview mit Prof. Manfred Hintermair in "Sehen statt Hören"

Interessanter Interview mit Prof. Manfred Hintermair über die Problematik Hörgeschädigter Schüler in den Regelschulen und über Forschungen zu diesem Thema.

Bonusfilm von Sehen statt Hören: Interview mit Prof. Manfred Hintermair, mit Untertitel und Gebärdensprache. http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/sehen-statt-hoeren/sehen-statt-hoeren-interview-hintermair-100.html


Berufsleben

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation: Berufliche Wiedereingliederung

Im Zusammenhang zu unserer Tagung 2015, bei dem die Berufliche Wiedereingliederung einer der Themen war, gibt es vertiefende Informationen zum Recht zur Beruflichen Wiedereingliederung nach längerer Krankheit, auch Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) genannt. Die Berufliche Wiedereingliederung gilt für alle Beschäftigten, auch für Beamte und nicht "nur" für Schwerbehinderte.

Download: Reha-Info 2/2015 (pdf)
http://www.bar-frankfurt.de/publikationen/reha-info/


Hochschule

Studentenwerk München: Chancengleichheit und Inklusion sind strategische Ziele

Das Studentenwerk München hat strategische Leitlinien für die Zeit bis 2015 verabschiedet. Inklusion spielt darin eine große Rolle. Im Einzelnen geht es um mehr Barrierefreiheit sowie behindertengerechtes Wohnen, um Unterstützung für körperbehinderte Studierende bei der Suche nach geeigneten Assistenzen und um bedarfsorientierte Beratungsangebote. Um die Infrastruktur für eine inklusive Hochschule weiter voranzubringen will das Studentenwerk auch die Zusammenarbeit mit den Hochschulen verstärken.

Studentenwerk München: Strategische Zielsetzungen 2025 (PDF, 6 MB)
http://www.studentenwerk-muenchen.de/fileadmin/studentenwerk-muenchen/publikationen/broschueren/stwm_strategiepapier_2015_150223_web_RZ.pdf

Bremen: Normprüfung des Hochschulgesetzes beschlossen

Der Bremer Senat verpflichtete sich, im Vorfeld der nächsten Novelle des Hochschulgesetzes zu prüfen, ob das bremische Hochschulrecht mit der UN-Behindertenrechtskonvention übereinstimmt oder sich daraus ein Anpassungsbedarf ergibt. Zugleich sagte der Senat zu, im Kontext der Reform des Hochschulzulassungsrechts die Einführung einer Härtequote für Master-Studiengänge zu prüfen.

Mitteilung des Senats vom 10. 02.2015: Drittes Hochschulreformgesetz. Drucksache 18/1736 (PDF, 125 KB)
https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/volltext.php?buergerschaftart=1&dn=D18L1736.DAT&lp=18&format=pdf

Bundestag: Anhörung zur sozialen Lage der Studierenden

Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages führte am 20. Mai 2015 ein öffentliches Fachgespräch zum Thema "Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden" durch. In ihrer Stellungnahme zu dieser Anhörung betonte die HRK, dass es ihr "ein besonderes Anliegen ... ist, die Studienbedingungen für Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung zu verbessern." Sie forderte, im Rahmen der Reform der Eingliederungshilfe eine bundesweite und -einheitliche Regelung für die Finanzierung der behinderungsbedingten Mehrbedarfe der Studierenden zu finden. Die GEW betonte in ihrer Stellungnahme die Notwendigkeit, das Thema "Studieren mit Behinderung" flächendeckend in den hochschuldidaktischen Qualifizierungen der Lehrenden zu verankern.

Stellungnahme der GEW, Ausschussdrucksache 18(18)104 b
http://www.bundestag.de/blob/374690/5f16096fd3304d562943d9ecf7c9940c/stellungnahme_gew-data.pdf
Stellungnahme der HRK, Ausschussdrucksache 18(18)104 e
http://www.bundestag.de/blob/374878/4ec2c7b7571ac50a09e3e8262852244f/stellungnahme_hrk-data.pdf

Konferenz der Thüringer Studierendenschaften: Bei Krankheit muss Attest reichen

Thüringer Studierendenvertreter kritisieren die Praxis der Universitäten in ihrem Land, bei einer Krankschreibung neben einem ärztlichen Attest immer öfter auch Angaben über Symptome zu verlangen. Zuvor hatte bereits der freie zusammenschluss von studentInnenschaften fzs diese Praxis auf seiner Mitgliederversammlung am 13. bis 15. März 2015 kritisiert und gefordert, "dass zur Abmeldung von Prüfungen, der Verlängerung von Bearbeitungsfristen o.ä. aus gesundheitlichen Gründen eine ärztliche Attestierung der Prüfungsunfähigkeit ausreicht".

Pressemitteilung der Konferenz der Thüringer Studierendenschaften KTS
https://www.kts-thueringen.de/index.php/40-pressemitteilungen/201-attest-muss-reichen
fzs Positionen
http://www.fzs.de/aktuelles/positionen/335364.html

Lehren und Lernen an inklusiven Hochschulen

Welche Aufgaben ergeben sich aus Artikel 24 UN-BRK für das Hochschulsystem und wie kann der Weg zu einem inklusiven Hochschulsystem aussehen? Mit dem an der TU Dortmund entwickelten Dortmunder Arbeitsansatz wird ein prototypischer Weg beschrieben, durch den die Annäherung an das Ziel eines inklusiven Hochschulsystems schrittweise gelingen kann. Dieser Arbeitsansatz wird am Beispiel der Hochschuldidaktik konkretisiert.

Drolshagen, Birgit/Klein, Ralph (2015): Lehren und Lernen an inklusiven Hochschulen. In: Leonhardt, A./Müller, K./Truckenbrodt, T. (Hrsg.): Die UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Umsetzung. Beiträge zur Interkulturellen und International vergleichenden Heil- und Sonderpädagogik. Bad Heilbrunn. Klinkhardt. S. 527 – 535.

Weitere Veröffentlichungen:
http://www.dobus.tu-dortmund.de/cms/de/home/Veroeffentlichungen/Aus_der_Arbeit_von_DoBuS/index.html


Technik / Kommunikation

Steigerung der kommunikativen Kompetenz bei der Benutzung von Telefon-Vermittlungsdiensten (TESS / Telesign)

Während der Umgang mit dem Telefon für gut hörende Menschen heute selbstverständlich ist, weil sie eine entsprechende sog. „Telefonkultur“ von klein auf automatisch durch ihr Umfeld mitbekommen, müssen Menschen mit Hörbehinderung oftmals mit der Nutzung von Relay-Diensten erst neu lernen, wie ein erfolgreiches Telefonat über einen Telefon-Vermittlungsdienst geführt werden kann.
Dies war ein Projekt der DG vom 01.08.2012 bis zum 31.01.2015 mit dem Titel "Maßnahmen zur Förderung der kommunikativen Kompetenz hörgeschädigter Menschen zur Nutzung von Telefon-Vermittlungsdiensten". Entstanden war die Idee zu dem Projekt nach der Einführung der Telefon-Relay-Dienste Telesign und Tess.

http://www.deutsche-gesellschaft.de/ueber-uns/aktuelles/massnahmen-zur-foerderung-der-kommunikativen-kompetenz-hoergeschaedigter-menschen-zur-nutzung-von-telefon-ve

AVISO Bee USB-Alert Sender für TESS-Anrufe

Bei der Benutzung des Telefon-Vermittlungsdiensts TESS können endlich gehörlose Menschen einen Anruf am PC bemerken, auch wenn sie nicht direkt vor dem Computer sitzen: Der USB Alert Sender wird einfach in den USB-Anschluss des Computers gesteckt. Eintreffende TESS-Anrufe werden von den installierten AVISO Bee Empfängern bemerkt.

Ähnliche USB-Sticks mit der gleichen Funktion gibt es auch für Lichtsignalanlagen anderer Hersteller.

http://mobilypro.com/de/detail.asp?ID=127&pID=248


Mit freundlichen Grüßen

Karin Müller Schmied
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Geschäftsführendes Bundesvorstandsmitglied
- Geschäftsstelle und Öffentlichkeitsarbeit -
Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V.
c/o Karin Müller Schmied
Ihringshäuser Str. 10
34125 Kassel

Fax: 032 22/685 936 5
Fax: 0911/308 44 99 99 7 (techn. Büroservice Call-Manager.de)
pr@bhsa.de
skype/oovoo: bhsa-chat (bei vorheriger Absprache)

www.bhsa.de
Facebook: www.facebook.com/bhsaev
Twitter: www.twitter.com/bhsaev
Forum: www.bhsa.de/forum

BHSA ist eine Selbsthilfegruppe hörbehinderter Menschen im Studium und anschließendem Berufsleben. Ihr Ziel ist es, die Bedingungen für Hörgeschädigte in den Hochschulen und im Berufsleben zu verbessern.
Spenden an die BHSA sind steuerlich abzugsfähig.
Bankverbindung: BHSA e.V., IBAN: DE77 4306 0967 4061 5974 00, BIC: GENODEM1GLS, GLS Gemeinschaftsbank Bochum
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Öffentliches Forum / BHSA-Kombiseminar vom 18.-20. September 2015 in Mainz
« Letzter Beitrag von K. Müller Schmied am 18. Juni 2015, 19:17:00 »
BHSA-Einführungsseminar und Seminar für den Berufseinstieg nach dem Studium

Bald Studienbeginn? Oder überlegst Du noch?
Unser Einführungsseminar für Studieninteressierte und Studienanfänger/innen mit Hörbehinderung unterstützt Dich in deiner Entscheidung zum Studium und klärt alle Deine Fragen zum Studium!

Studium fertig? Bewerben, aber wie?
Unser Berufseinstieg für Schwerhörige und Gehörlose im höheren Semestern und frischgebackene Absolventen klärt alle Deine Fragen zum Einstieg in das Berufsleben.

Anmeldeschluss ist der 11.07.2015, auch für Tageskarten.

Weitere Informationen und Anmeldung auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/bhsa-kombiseminar-2015/
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Öffentliches Forum / Gehörlose und Live-Konzerte - eine Reportage
« Letzter Beitrag von Elena am 30. August 2014, 18:44:52 »
Hallo zusammen,

ich bin angehende Journalistin, derzeit an der Akademie für Publizistik in Hamburg, und würde gerne eine Reportage über einen Gehörlosen bei einem Konzertbesuch schreiben. Dabei soll es vor allem darum gehen, wie der- oder diejenige dieses Konzert und vor allem die Musik, die Bässe und die Stimmung wahrnimmt. Wer hat Lust mich auf ein Konzert (gerne im Raum Hamburg, Lüneburg, Hannover) zu begleiten?

Ich würde mich sehr über Antworten von euch freuen!

Liebe Grüße und vielen Dank
Elena
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Öffentliches Forum / Versuchspersonen für die Masterarbeit gesucht
« Letzter Beitrag von Claudia am 26. August 2014, 13:24:43 »
Hallo zusammen,

an der FH Frankfurt schreibe ich derzeit an meiner Abschlussarbeit zum Thema „Studieren mit einer Behinderung“. Im Rahmen dieser Arbeit untersuche ich, wie barrierefrei ein bestimmter Studiengang ist. Dafür möchte ich mich mit jungen Menschen mit einer Hörbehinderung oder Gehörlosigkeit an der Frankfurter Hochschule treffen und ihnen einige „typische“ studentische Aufgaben stellen, die sie "bewältigen" sollen (Vorkenntnisse sind dafür nicht nötig). Ich möchte sie dabei beobachten, wo Probleme und Barrieren aufgetreten sind.

Leider kann ich die Gebärdensprache nicht und meine Hochschule kann mir (voraussichtlich) keine/n Dolmetscher_in finanzieren. Aber vielleicht ist es trotzdem möglich, sich mithilfe des Laptops zu verständigen (?)

Über Freiwillige, die mein Vorhaben unterstützen, freue ich mich sehr.
Zur Kontaktaufnahme oder für Fragen bin ich über folgende E-Mailadresse zu erreichen: goebel.claudi[at]web.de

Vielen Dank für Ihre Mithilfe,
Claudia
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Öffentliches Forum / BHSA-Einführungsseminar 2014 in Frankfurt
« Letzter Beitrag von b.wagenseil am 03. Juli 2014, 09:27:07 »
BHSA-Einführungsseminar
 
Die BHSA e.V. bietet gehörlosen und hörbehinderten Studieninteressierten und StudienanfängerInnen am 12. - 14. September 2014 ein Einführungsseminar in Frankfurt  an.
 
Im Seminar werden Themen zu Studienanfang und Studium, wie z.B. Härtefallregelungen und Nachteilsausgleiche bei Bewerbungen und Prüfungen oder Anträge auf Hilfen beim Studium, behandelt.

Wirst Du Dein Abitur im Frühjahr 2015 machen? Dann solltest Du Dich jetzt anmelden! Denn das nächste Seminar findet erst im September 2015 statt und für die Bewerbung an den Universitäten und Hochschulen zum Wintersemester 2015/2016 ist es dann zu spät.

Anmeldeschluss ist am 11. August 2014

Link zur Webseite
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Öffentliches Forum / BHSA-Tagung 2014: Fremdsprachen im Studium und Beruf
« Letzter Beitrag von b.wagenseil am 16. Juni 2014, 17:35:12 »
Fremdsprachen im Studium und Beruf – Barrieren und Chancen für Schwerhörige und Taube

19. – 21. September 2014 in der Jugendherberge Tübingen


Fremdsprache und Hörbehinderung – ist das möglich?

Wir sagen ja!

Auf der Tagung geht es u.a. darum, wie man einen Fremdsprach-Kurs barrierefrei gestalten kann – dass Schwerhörige zusammen mit Hörenden die Fremdsprache lernen können. Für Gehörlose stellt sich die Frage, wo sie eine ausländische Gebärdensprache in Deutschland lernen können. Dies jedoch kann das schriftliche und lautsprachliche Erlernen einer Fremdsprache nicht ersetzen.
In dem anderen Land gibt es die fremde Sprache, aber auch die fremde Kultur, mit der man umgehen lernt, damit man kommunizieren kann. Man muss wissen, was in dem Land üblich ist und wie man sich verständigt.


Auf der Tagung erfährst Du,
  • welche Möglichkeiten es für ein Praktikum und Arbeit im Ausland gibt,
  • welche Nachteilsausgleiche für ein Auslandsstudium bzgl. Fremdsprach-Tests gibt und wie man diese beantragt,
  • wie Du mit Hörschädigung barrierefrei eine Fremdsprache erlernen kannst, wie und wo Du als gebärdensprachlich Studierender eine ausländische Gebärdensprache lernen kannst,
  • wie hörbehinderte Studierende kommunikativ die kulturellen Unterschiede überbrücken können,
  • welche Erfahrungen hörbehinderte Studierende und Berufsanfänger über Studium/Praktika und Arbeit im Ausland mit Schwerpunkt Umgang mit der Fremdsprache gemacht haben.
Hast Du vor, im Rahmen Deines Studiums ein Auslandssemester einzulegen oder nach dem Studium ins Ausland zu gehen? Dann bist Du auf dieser Tagung richtig!

BHSA-Tagung 2014 auf http://bhsa.de

Der Anmeldeschluss ist der 20. Juli 2014.
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